Klimageräte

Klimageräte sorgen für ein angenehmes Raumklima, das für den Menschen mit 22° Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent definiert ist. Es gibt auch Klimageräte für technische Räume, zum Beispiel Serveranlagen, oder für medizinische und technische Labors, in denen ein gänzlich anderes Klima verlangt wird.

Der Ursprung der Klimageräte

Der Wunsch, das Raumklima künstlich zu beeinflussen, ist so alt wie menschliche Behausungen. Im antiken Rom wurde Brunnen in Räumen installiert, das Wasser kam aus den römischen Aquädukten, die vor 2.000 Jahren den Einwohnern mehr als doppelt so viel Wasser zur Verfügung stellten, als wir heute verbrauchen. Das Wasser in den Springbrunnen sorgte für Kühlung und Luftfeuchtigkeit. Erste industrielle Klimaanlagen gab es im 19. Jahrhundert, in Wohnhäusern und Büros tauchten sie in den 1950er Jahren auf, in den 1980er Jahren wurden sie zum Standard in Pkws. Transportable und dabei leistungsfähige Klimageräte für Räume gibt es etwa seit 25 Jahren, die Entwicklung ist noch längst nicht an ihrem Endpunkt angelangt. Die Geräte werden jedoch immer besser, dabei preiswerter, leiser und auch gesünder, denn ein Anliegen der Klimageräte ist auch die Verbesserung der Luftqualität.

Funktionsweise von Klimageräten

Die grundlegende Funktionsweise der Klimageräte besteht darin, dass in der Anlage ein Kältemittel die höhere Raumlufttemperatur aufnimmt, sich dabei erwärmt und verdampft, während die Raumluft sich gleichzeitig abkühlt. Das Kältemittel wird anschließend wieder mittels eines Verdichters in den flüssigen Aggregatzustand komprimiert. Das Kältemittel verdampft schon weit unter 100° Celsius, bei dieser Umwandlung des Aggregatzustandes wird die eigentliche Energie zur Kühlung erzeugt. Diese Energie muss über den Verdichter wieder zugeführt werden, was zuzüglich der nötigen Ventilatoren und der Pumpen für den Kreislauf des Mittels den Stromverbrauch eines Klimagerätes ausmacht.

Die einzelnen Klimagerätarten

Es gibt zentrale und dezentrale Klimageräte, für den Endverbraucher sind die relativ kleinen, dezentralen Geräte besonders interessant. Sie können außerhalb eines Raumes angebracht werden, das erfordert bauliche Veränderungen, idealerweise sind sie im Raum aufzustellen. Dabei spielen Geräusche sowie die Qualität der Luftaufbereitung neben dem Preis die größte Rolle.

Man unterscheidet bei den Klimageräten wie folgt:

Neben den klassichen Klimageräten gibt es auch noch Ventilatoren.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *