Tag Archiv für Klimaanlage

Gebäudekühlung durch umweltfreundliche Klimaanlagen und bauliche Maßnahmen

Was macht eine umweltfreundliche Klimaanlage aus?

Herkömmliche Klimaanlagen brauchen zur Kühlung der Raumluft eine Menge Strom. Trotzdem kann auf eine Klimatisierung der Räume oft nicht verzichtet werden. Gerade Altbauten überhitzen aufgrund fehlender oder unzureichender Dämmung in den Sommermonaten. Bei Neubauten treten wegen der luftdichten Gebäudehülle häufig Probleme mit der Luftqualität auf. Oft ist ein Schimmelbefall die Folge. » Weiterlesen

Auch im Winter ist eine Klimaanlage wichtig

Technik für das richtige Raumklima

In der Sommerhitze stehen sie hoch im Kurs: Klimaanlagen sollen die hohen Temperaturen ausgleichen. Dabei sollen sie wenig Energie verbrauchen, ganz leise laufen und Höchstleistungen bei der Schaffung eines gesunden Raumklimas erbringen.
Aber gerade im Winter ist ein gutes Raumklima für unser Wohlbefinden wichtig. Weil wir wesentlich weniger Zeit im Freien verbringen, ist ein optimiertes Raumklima das A und O: Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Während die Raumtemperatur in den Wohnräumen bei 20 °C liegen soll, sind 16 bis 19 °C für Küche oder für Schlafzimmer ideal. » Weiterlesen

Was tun wenn die Klimaanlage brummt?

Manchmal bleibt einem der Besuch in der Werkstatt nicht ersparrt

Die Klimaanlage gehört zu den Verschleißteilen eines Kraftfahrzeugs. Man unterscheidet bei den auftretenden Fehlern zwischen denen, die der normalen Alterung oder dem laufleistungsabhängigen Verschleiß unterliegen, sowie den außergewöhnlichen Fehlern. Fehlerquellen werden visuell/akustisch und per computergestützten Diagnosesystemen lokalisiert, bzw. eingegrenzt. » Weiterlesen

Die Vor- und Nachteile von Klimaanlagen

Gerade im Sommer ist die Klimaanlage in Geschäftsräumen und Bürogebäuden eine Erleichterung für den Arbeitsalltag. Auch in Wohnungen, die unter dem Dach liegen oder im Altbau, der nicht nach neusten Erkenntnissen gebaut wurde, sind Klimaanlagen eine Wohltat. Sie erleichtert bei hohen Außentemperaturen das Arbeiten und den Alltag. Vor- und Nachteile einer Klimaanlage zeigen sich schon bei den unterschiedlichen Funktionen. » Weiterlesen

Wärmerückgewinnung: effiziente Nutzung von Abwärme

Bei der Wärmerückgewinnung wird sich zunutze gemacht, dass in vielen Wärme- und Kälteprozessen Energie in Form von Wärme entsteht. Diese Energie wird in der Regel nicht weiter verwendet, sondern ungenutzt an die Umgebung abgegeben. » Weiterlesen

Klimageräte ohne Abluftschlauch

Klimageräte ohne Abluftschlauch – die bessere Alternative

Hat man die Wahl ob mit oder ohne, so ist Klimageräten ohne Abluftschlauch in fast jedem Falle zuzuraten. Es sprechen an sich nur zwei Faktoren gegen die Anschaffung mobiler Klimageräte ohne Abluftschlauch. Zum einen sind diese Monogeräte, die die warme Luft durch einen Abluftschlauch nach draußen ableiten, beim Kauf meist deutlich günstiger, zum anderen sind sie beweglicher. Sie sind ohne Weiteres in fast jedem Zimmer einsetzbar und verlangen keinerlei Montage. Ihr großer Nachteil liegt aber darin, dass sie die warme Luft quasi aus dem Raum saugen und durch den Abluftschlauch nach draußen blasen. Das erfordert wiederum ein offenes Fenster oder eine geöffnete Tür, durch die die flexible Röhre ins Freie geleitet wird. Durch diese Öffnung strömt dann wieder warme Luft in den zu klimatisierenden Raum, um den entstandenen Unterdruck auszugleichen. Dies macht einen großen Teil der erbrachten Kühlleistung hinfällig und treibt die Energiekosten somit in die Höhe.

Klimageräte ohne Abluftschlauch bestehen in der Regel aus zwei Korpora, von denen einer im Raum, der andere im Freien an der Hauswand angebracht wird. In einer durch die Wand verlegten Leitung zirkuliert eine Kühlflüssigkeit, die innen die Luft erkalten lässt und im Gegenzug die Wärme wieder nach draußen transportiert. Klimageräte ohne Abluftschlauch haben ihr Gebläse im außen aufgehängten Teil des Gerätes installiert. Dort wird die Kühlflüssigkeit auf die gewünschte Temperatur gebracht und wieder nach innen geführt.

Klimageräte ohne Abluftschlauch haben also zwei entscheidende Vorteile: Zum einen fällt die Lärmbelästigung weg, die bei Monogeräten immer gegeben ist. Bei ihnen ist der laute Ventilator immer zu hören. Bei voller Leistung kann er schon mal die Dezibel-Zahl eines normalen Gesprächs erreichen. Ist das Gerät also zum Beispiel zur Kühlung des Schlafzimmers vorgesehen, kann das Geräusch des Gebläses als sehr störend empfunden werden. Zum anderen arbeiten die Klimageräte ohne Abluftschlauch deutlich effizienter.

Geschloßene Fenster, dank Klimagerät ohne Abluftschlauch

Geschloßene Fenster, dank Klimagerät ohne Abluftschlauch

Da man die Räume, in denen sie eingesetzt werden, relativ dicht abschließen kann, d. h. Fenster und Türen geschlossen bleiben können, bleibt die gekühlte Luft im Raum und wird nicht mit wärmerer Luft von draußen vermischt.

Scheut man sich also nicht vor kleineren Installationsarbeiten (und bekommt diese auch gegebenenfalls vom Vermieter genehmigt), zahlt sich die Investition in Klimageräte ohne Abluftschlauch später auf jeden Fall aus.

Klimasplitgeräte

Die Besonderheit der Splitgeräte bei Klimaanlagen steckt bereits im Namen. Anders als Monoblockanlagen bestehen Splitgeräte aus mindestens zwei Einheiten, einem Außen- und einem Innengerät. Zudem findet man auf dem Markt sowohl mobile als auch festinstallierte Splitgeräte.

Bei mobilen Splitanlagen befinden sich alle Komponenten im Innengerät, bis auf den Ventilator. Festinstallierte Splitgeräte beherbergen beinahe alle Komponenten im Außengerät. Der Vorteil: Die Geräuschentwicklung im Raum ist bei festinstallierten Splitgeräten wesentlich geringer.

Aufgrund direkter Wärmeabgabe durch den Verflüssiger nach Außen, ist die Effizienz von Spiltgeräten gegenüber Monoblockanlagen höher. Eine festinstallierte Anlage spart zudem noch Geld, da dabei häufig mehrere Innengeräte von einem Außengerät angesteuert werden.

Für die kühleren Tage kann man einige Splitgeräte als Heiz- oder Wärmepumpen betreiben, indem man den Kältekreislauf umdreht. Leider ist das im Vergleich zu Heizungen noch keine günstige Option.

Bei der Installation von Klima-Splitgeräten ist guter Rat vom Fachmann oftmals das Geld wert. Er kann sagen, welche Stelle zum Anbringen besonders günstig ist oder in welcher Höhe die Anlage optimal angebracht werden kann. Zudem erkennt er Hindernisse, die im Betrieb den Luftstrom behindern und somit die Effektivität des Splitgeräts mindern könnten. Auch die Anbringung der Außengeräte erfordert ein geschultes Auge. So sollten jene nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein oder permanent vom Wind erfasst werden.

Mono-Klimageräte

Immer wieder stehen im Sommer zahlreiche Hitzegeplagte vor den Fragen: Schaffe ich mir ein Klima-Gerät an, und wenn ja, welches?

Die Auswahl ist erdenklich groß. Ganze Klimaanlagen – zentral oder dezentral, Splitgeräte, Kompaktgeräte, Monogeräte… das Sortiment scheint unbegrenzt.

Auf den ersten Blick muten einfach aufzustellende Monogeräte am verlockendsten an. Zu groß der Aufwand, direkt eine ganze Anlage zu installieren, was zudem umfassende bauliche Maßnahmen voraussetzen würde. Auch Split- und Kompaktgeräte benötigen, wenngleich auch in deutlich geringerem Maße, zusätzliche Installationsarbeiten.

Splitgeräte bestehen aus mindestens zwei Teilen. Der kühlende Teil ist im Zimmer aufgehängt, der wärmeableitende Teil mitsamt dem Gebläse an der Außenfassade des Gebäudes angebracht. Verbunden sind sie durch dünne Leitungen, die mit Hilfe eines Kühlmittels die Wärme aus dem Raum ins Freie abtransportieren. Eine Variation hiervon sind die Multisplitgeräte, bei welchen bis zu zehn Innenteile an ein Außenteil angeschlossen werden können.

Kompakt- und Monogeräte bestehen, wie ihre Namen schon implizieren, aus einer einzigen Komponente. Jedoch erfordert auch die Installation eines Kompaktgeräts einigen Aufwand. Entweder wird es am Fenster angebracht oder aber an der Außenwand eines Raumes. In beiden Fällen muss eine direkte Leitung nach draußen geschaffen werden, durch die warme Luft abtransportiert werden kann. Für die Variante der Wandaufhängung bedeutet das, dass auch hier wieder die Außenwand durchbohrt werden muss.

Wie oben bereits erwähnt, stellen sich also Monogeräte zunächst als einfachste und unkomplizierteste Möglichkeit der Raumkühlung dar. Es handelt sich hierbei um ein einziges mobiles Gerät, das durch einen angeschlossenen Abluftschlauch, der durch ein Fenster oder eine Tür ins Freie führt, die Warmluft nach draußen bläst. Der große Nachteil der Monogeräte besteht also darin, dass sie einerseits den Raum kühlen, indem sie mit Hilfe eines Ventilators warme Luft von innen nach außen leiten. Andererseits erzeugt dieser Ventilator aber einen Unterdruck im Zimmer, der natürlich dadurch ausgeglichen wird, dass warme Luft von außen durch das notwendigerweise geöffnete Fenster oder die Tür wieder hineinströmt. Dadurch wird die Leistungsstärke der Monogeräte stark beeinträchtigt, was sie nur für Räume mit einer Quadratmeterzahl von nicht mehr als 20 qm geeignet macht und außerdem hohe Energiekosten verursacht.

Ein weiterer Minuspunkt für die Monogeräte wie für die Kompaktgeräte liegt in ihrer enormen Lautstärke begründet, denn der Lüftungsventilator befindet sich innerhalb des Raumes und kann schon mal eine Geräuschkulisse von 45 bis 55 dB erzeugen. Das entspricht in etwa einem Gespräch in Zimmerlautstärke.

Bei genauerem Hinschauen entpuppen sich die Monogeräte also als die langfristig teuerste und ineffizienteste Möglichkeit der Raumkühlung. Man sollte also überlegen, ob die zunächst kostspieligere Installation einer Klimaanlage auf Dauer nicht dem Erwerb womöglich sogar mehrerer Monogeräte vorzuziehen ist.

Kompakte Klimageräte

Einer der wohl größten Vorteile von Kompaktgeräten, neben der eigentlichen Kühlfunktion natürlich, ist ihre Mobilität. Aber auch der Anschaffungspreis liegt zumeist im erschwinglichen Rahmen. Demnach entscheiden sich mehr und mehr Menschen für eines der Kompaktgeräte, um die Kühlung ihrer Räumlichkeiten in den heißen Sommermonaten zu gewährleisten. Des Weiteren spielt bei der Kaufentscheidung die Dimensionierung eine zentrale Rolle: So können Kompaktgeräte auch in diesem Fall punkten.

Allerdings ist nicht immer alles Gold, was glänzt: Die Effizienz der Kompaktgeräte sinkt mit steigender Raumgröße. Außerdem man sie in die Kategorie der wahren Energieverschwender einordnen. Und vor dem produzierten Lärm kann man schlecht flüchten, wenn man in der Hitze der Sonne nicht eingehen will.

Lohnt sich also die Investition in ein Kompaktgerät, wie sie in den Baumarktprospekten angepriesen werden?

Diese Frage lässt sich mit einem klaren “Jain” beantworten. Denn ob es sich wirklich lohnt, ist im Endeffekt vom Kunden und der ihm vorliegenden Nutzungssituation abhängig. Soll ein kompaktes Klimagerät für ein kleines 2-Mann-Büro angeschafft werden, dann kann ein modernes, auf die Raumgröße optimiertes Klimagerät, sicherlich die nötigen Vorteile bringen und den Wirkungsgrad konstant halten. Ist aber ein Großraumbüro mit 20 Mitabeitern zu kühlen, so ist der Einsatz der Kompaktgeräte nicht zu empfehlen. Da sollte man auf eine große, stationäre Klimaanlage zurückgreifen.

Genrell gilt: Lassen Sie sich in einem Fachhandel bezüglich der Kompaktgeräte beraten. Erläutern Sie in diesem Zusammenhang Ihre Raumsituation hinsichtlich der Raum- und Fenstergröße, sowie der durchschnittlichen Raumtemperatur. Der kompetente Fachmann wird Ihnen sicherlich eine individuelle Empfehlung geben können.

Stromsparende Klimageräte

Stromfressmonster Klimaanlage

In einem Haushalt finden sich viele Stomfresser. So saugen Kühlschränke, Computer, Fernseher, Leuchten und viele andere Geräte wie kleine Vampire tagtäglich an der elektrischen Leitung. Doch vor allem in den Sommermonaten klettert der Stromverbrauch in ungeahnte Höhen, sobald die Klimaanlagen in Hotels, Büros und privaten Haushalten angestellt werden, um der unerträglichen Hitze Einhalt zu gebieten. Über Stromsparen denkt dann keiner mehr nach. Und am Ende des Jahres flattert eine saftige Rechnung ins Haus, die oftmals auf Unverständnis stößt. Dabei hat man es sich selbst eingebrockt. Denn bereits der Erwerb einer Klimaanlage bohrt ein kleines bis großes Loch ins Portemonnaie. Ist der Sommer dann lang und heiß, so ist auch er hoch, der Endpreis! Klimaanlagen, das ist allseits bekannt und durch Experten nachgewiesen, verbrauchen sehr viel Strom. Wird das Gerät zusätzlich falsch im Raum platziert, verliert es nicht nur an Effektivität – der Energieverbrauch steigt und in Verbindung dazu auch der Geräuschpegel, was nebenbei zu psychischen Stress führen kann. Bei mobilen Anlagen muss ein Schlauch aus dem gekippten Fenster gelegt werden, woduch warme Luft wieder Einlass in den Raum findet und gekühlt werden muss. Das hat mit Stromsparen wirklich nichts zu tun. Ein Strompreisvergleich (vorher/nachher) ist zu empfehlen.

Stromsparen mit Klimaanlage: So gehts!

Bereits beim Kauf einer Klimaanlage auf die Effizienzklasse achten. Die Einstufung von A bis H, bekannt von den meisten Elektrogeräten, ist hierbei ausschlaggebend. Eine Klimaanlage aus der A-Stufe ist also die energieffizienteste und am ehesten dazu geeignet, als Stomspargerät bezeichnet zu werden. Der Erwerb uralter, gebrauchter Klimaanlagen ist nicht empfohlen!

Stromsparen mit “Köpfchen”, auch Drehregler genannt: Die Klimaanlage so niedrig wie nötig, aber so hoch wie möglich einstellen. Es ist meist nicht unbedingt schlauer, die Klimaanlage auf 20°C laufen zu lassen, wenn außerhalb der Räumlichkeiten die Hitze an der 40°-Marke kratzt. Hier entscheidet jeder Grad über hohen oder übermäßigen Stromverbrauch. Zusätzlich erhöht sich mit dem riesigen Temeraturunterschied zur Außentemperatur die Gefahr einer Erkältung.

Runterregeln spart Strom

Runterregeln spart Strom

Die Klimaanlage arbeitet optimal, wenn alle Fenster und Türen geschlossen sind. Auch auf Kipp gestellte Fenster fordern das Gerät mehr und sind somit eine häufige Ursache erhöhter Stromrechnungen. Also: Die Fenster wirklich ganz schließen und stromsparen!

Letztendlich sollten Klimaanlagen in häufigen Intervallen gereinigt werden. Denn auch Verschmutzungen implizieren einen höheren Energieverbrauch und verteilen zudem Keime und Viren!

Fazit: Stromsparen trotz Stromfresser ist möglich! Moderne Klimageräte und ein bewußter Umgang mit solchen sichern die Nutzungseffizienz und helfen jedermann beim Stromsparen.